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Kanzlei: Rechtsanwaltskanzlei im Berliner Bötzowkiez

Mietrecht | Vertragsrecht - Rechtsanwalt in Berlin Prenzlauer Berg 10407 und 13088 10405 10409

Rechtsanwalt Kai-Uwe Agatsy
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Kanzlei: Anwalt u.a. für Mietrecht und Vertragsrecht

Mietrecht,  Vertragsrecht,  Gewerberecht oder Forderungseinzug, Ihr Rechtsanwalt im Prenzlauer Berg bietet für Privatpersonen sowie kleine und mittelständische Unternehmen eine umfassende Beratung zu allen Fragen an.

Bei der Mandatsbearbeitung stehen die wirtschaftlichen Interessen des Kunden im Mittelpunkt. Die Kanzlei zeichnet sich durch die umfassende und qualitativ hochwertige Mandatsbearbeitung aus. Wir verstehen uns als modernes Dienstleistungsunternehmen und bauen auf die vertrauensvolle langfristige Zusammenarbeit mit den Mandanten. Wir vertreten Sie außergerichtlich und gerichtlich und setzen Ihre Rechtsansprüche effektiv, interessengerecht und zeitnah durch. Dazu gehört die sorgfältige Prüfung und Vorbereitung gerichtlicher Schritte.

Durch die zentrale verkehrsgünstige Lage im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg sind wir einen idealer Anlaufpunkt für umfassende, individuelle Beratungskonzepte zu allen Rechtsfragen.
Ständige Fortbildungen in den bearbeiteten Fachgebieten gehören zum Standard der Kanzlei.


Wir bieten Beratungsqualität auf hohem Niveau in einem besonderen Ambiente.
 

Ein bloßer Mangelverdacht? oder doch schon ein Mangel? - der BGH hat entschieden

08.12.2018
 
Reicht eine  Mangelgefahr oder ein bloßer Mangelverdacht für die Mietminderung aus? - Nein sagt der BGH. Mit zwei Urteilen vom 05.12.2018 - VIII ZR 271/17 und 67/18 - hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass im Fall eines Schimmelverdachts kein Anspruch auf die Mietminderung besteht. Der Senat hat dargestellt, dass die bloße Annahme einer "Schimmelgefahr" nicht ausreicht, um bereits einen Anspruch aus Mietminderung durchzusetzen. Die pauschale Annahme einer Mangelgefahr reicht nicht aus. Ferner ist zu klären, ob das Bauwerk den geltenden Bauvorschriften zum Zeitpunkt der Errichtung entspricht. Sofern dies der Fall sein sollte, besteht für die Annahme des Mangelbegriffs kein Raum. Mit diesen Urteilen hat der Bundesgerichtshof klargestellt, dass eine konkrete Nutzungseinschränkung nicht alleine davon abhängt, dass diese irgendwann eintreten könnte. DIese Grundsatzentscheidungen werden auf zahlreiche Verfahren und die Beratungspraxis erheblichen Einfluss haben. Vor allem die klassischen mieterseitig behaupteten Kausalketten werden in einem "anderen Licht" zu betrachten sein.

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