Hinweis zu Cookies
Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Mit Klick auf „Mehr Informationen“ erhalten Sie nähere Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Webseite. Mehr Informationen
Direkt zum Hauptinhalt
Kanzlei: Rechtsanwaltskanzlei im Berliner Bötzowkiez

Mietrecht | Vertragsrecht - Rechtsanwalt in Berlin Prenzlauer Berg 10407 und 13088 10405 10409

Rechtsanwalt Kai-Uwe Agatsy
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Kanzlei: Anwalt u.a. für Mietrecht und Vertragsrecht

Mietrecht,  Vertragsrecht,  Gewerberecht oder Forderungseinzug, Ihr Rechtsanwalt im Prenzlauer Berg bietet für Privatpersonen sowie kleine und mittelständische Unternehmen eine umfassende Beratung zu allen Fragen an.

Bei der Mandatsbearbeitung stehen die wirtschaftlichen Interessen des Kunden im Mittelpunkt. Die Kanzlei zeichnet sich durch die umfassende und qualitativ hochwertige Mandatsbearbeitung aus. Wir verstehen uns als modernes Dienstleistungsunternehmen und bauen auf die vertrauensvolle langfristige Zusammenarbeit mit den Mandanten. Wir vertreten Sie außergerichtlich und gerichtlich und setzen Ihre Rechtsansprüche effektiv, interessengerecht und zeitnah durch. Dazu gehört die sorgfältige Prüfung und Vorbereitung gerichtlicher Schritte.

Durch die zentrale verkehrsgünstige Lage im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg sind wir einen idealer Anlaufpunkt für umfassende, individuelle Beratungskonzepte zu allen Rechtsfragen.
Ständige Fortbildungen in den bearbeiteten Fachgebieten gehören zum Standard der Kanzlei.


Wir bieten Beratungsqualität auf hohem Niveau in einem besonderen Ambiente.
 

Modernisierungsmieterhöhung effektiv durchsetzen - auf die korrekte rechtliche Gestaltung kommt es an

03.09.2017
 
Modernisierungsmaßnahmen führen zu einer nicht unerheblichen Aufwertung der Immobilie und berechtigen den Vermieter zu einer Mieterhöhung in Höhe der anteiligen Umlage der Modernisierungskosten. Nach den gesetzlichen Vorschriften der §§ 559ff. BGB darf ein Vermieter bis zu 11 % der Modernisierungskosten pro Jahr auf die Nettokaltmiete oder Bruttoinklusivmiete umlegen. Die Mietpreisbremse gilt bei Modernisierungsmaßnahmen nicht. Ebenso wenig ist eine Modernisierungsmieterhöhung aufgrund einer Mieterhöhung nach dem Mietspiegel ausgeschlossen und umgekehrt. Bei einer Modernisierungsmaßnahme sind hinsichtlich der Ankündigung allerdings einige formale und inhaltliche Punkte zu berücksichtigen:

- Klarstellung durch den Vermieter, dass es sich um eine Modernisierungsmaßnahme handelt
- Darlegung der Modernisierungsmaßnahme in zeitlicher Hinsichtlich d.h. wann der Mieter mit Nutzungseinschränkungen zu rechnen hat
- Beschreibung der Maßnahmen in groben Zügen und welche Vorteile daraus für den Mieter resultieren
- Eine Darlegung der Höhe der voraussichtlichen Modernisierungsumlage in Höhe von 11 % und wie sich diese zusammensetzt.

Eine pauschale Aussage ist jedoch nicht möglich, so dass im Einzelen zu prüfen ist, ob und in welchem Umfang eine Ankündigung erforderlich ist. Dasselbe gilt für die Modernisierungsmieterhöhung, die dem Mieter nach Abschluss der Modernisierungsmaßnahmen zuzustellen ist. Bei größeren Modernisierungsprojekten ist zweckmäßig, bereits von Beginn an Fachleute u.a. Bauleiter, Architekten und Fachbetriebe einzubinden, um die Maßnahmen inhaltlich zu begründen.

Wir beraten Eigentümer und Hausverwaltungen bei der Vorbereitung und Umsetzung von Modernisierungsmaßnahmen und setzen die Ansprüche außergerichtlich und gerichtlich durch.
 

Wohnungseigentum - Übermäßige Störungen muss ein Eigentümer nicht hinnehmen

03.09.2017
 
Wohnungseigentümern stehen Abwehransprüche innerhalb einer Wohnungseigentümergemeinschaft zu. Ist der Eigentümer einer anderen Sonder- oder Teileigentumseinheit Störer im Sinne der §§ 1004 Abs.1 BGB i.V.m. §§ 14, 15 WEG, berechtigt dieses störende Verhalten im Einzelfall zur Unterlassung. Erhebliche Störungen sind im Einzelfall Lärm, Geruch oder ein störender Mieter, der sich nicht an die Hausordnung hält. Der störende Mieter ist unter Umständen auch Störer, so dass dieser direkt auf Unterlassung in Anspruch zu nehmen ist. Zwar ist in der Rechtsprechung anerkannt, dass die regelmäßige Vermietung einer Wohnung an abwechselnde Feriengäste grundsätzlich als "Wohnraumnutzung" zu bewerten ist. Beispielsweise nimmt die Ferienwohnungsnutzung in Berlin, Hamburg und München immer mehr zu. Die Vermietung einer Sondereigentumseinheit als Ferienwohnung ist lukrativ und auf lange Sicht ein wirtschaflticher Gewinnfaktor für Eigentümer. Die Grenze der Wohnraumnutzung liegt jedoch darin, dass andere Eigentümer oder Nutzer nicht gestört werden. Kommt es zu Immissionen z.B. durch Lärm, die auch das Gemeinschaftseigentum betreffen, ist die Eigentümergemeinschaft einzubinden. Der jeweils andere Eigentümer muss dann dafür Sorge tragen, dass die Störungen eingestellt werden. Ist eine Sondereigentumseinheit oder Teileigentumseinheit vermietet, muss der Eigentümer aufgrund der Störungen von "außen" d.h. durch einen anderen Nutzer oder Mieter mit Mietminderungsansprüchen rechnen. Damit bestehen auch im "Innenverhältnis" zu den anderen Eigentümern mögliche Ausgleichsansprüche wegen der Mietminderungsansprüche oder sonstiger unfreiwilliger Aufwendungen. Im Einzelfall sind der Anspruchsgegner, die Dauer und die Intensität der Störung zu prüfen und alle weiteren Schritte sorgfältig abzuwägen. Dies gilt insbesondere für die Vorbereitung entsprechender Beschlussfassungen oder die Diskussion im Rahmen der Eigentümerversammlung. Wir beraten betroffene Eigentümer und WEG-Verwalter bei der Durchsetzung der Ansprüche und setzen diese außergerichtlich und gerichtlich durch.

anwalt.de Kanzlei im Bötzowviertel Information zu Anwaltskosten
© 2017 Kanzlei im Bötzowviertel
seoop.de - moderne Webentwicklung Top