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Kanzlei: Rechtsanwaltskanzlei im Berliner Bötzowkiez

Mietrecht | Vertragsrecht - Rechtsanwalt in Berlin Prenzlauer Berg 10407 und 13088 10405 10409

Rechtsanwalt Kai-Uwe Agatsy
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Kanzlei: Anwalt u.a. für Mietrecht und Vertragsrecht

Mietrecht,  Vertragsrecht,  Gewerberecht oder Forderungseinzug, Ihr Rechtsanwalt im Prenzlauer Berg bietet für Privatpersonen sowie kleine und mittelständische Unternehmen eine umfassende Beratung zu allen Fragen an.

Bei der Mandatsbearbeitung stehen die wirtschaftlichen Interessen des Kunden im Mittelpunkt. Die Kanzlei zeichnet sich durch die umfassende und qualitativ hochwertige Mandatsbearbeitung aus. Wir verstehen uns als modernes Dienstleistungsunternehmen und bauen auf die vertrauensvolle langfristige Zusammenarbeit mit den Mandanten. Wir vertreten Sie außergerichtlich und gerichtlich und setzen Ihre Rechtsansprüche effektiv, interessengerecht und zeitnah durch. Dazu gehört die sorgfältige Prüfung und Vorbereitung gerichtlicher Schritte.

Durch die zentrale verkehrsgünstige Lage im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg sind wir einen idealer Anlaufpunkt für umfassende, individuelle Beratungskonzepte zu allen Rechtsfragen.
Ständige Fortbildungen in den bearbeiteten Fachgebieten gehören zum Standard der Kanzlei.


Wir bieten Beratungsqualität auf hohem Niveau in einem besonderen Ambiente.
 

Vermieter aufgepasst - Betriebskostenabrechnungen können Fallstricke beinhalten!

05.11.2017
 
Betriebs- und Heizkostenabrechnungen können erhebliche Fallstricke beinhalten! - Vermieter sollten diese im Zweifelsfall und bei Widerspruch des Mieters auf ihre rechtliche Durchsetzbarkeit überprüfen lassen. Zunächst sind Einwendungen formeller Natur sorgfältig zu prüfen. Ist eine Betriebs- oder Heizkostenabrechnung formell nicht nachvollziehbar, ist diese unter Umständen bereits aus diesem Grunde unwirksam. Diesbezüglich dürfen nach der Rechtsprechung allerdings keine überzogenen Anforderungen gestellt werden. Entscheidend ist die materielle und somit inhaltliche Wirksamkeit. Legt der Mieter gegen einzelne Posten Widerspruch ein, muss er Belegeinsicht nehmen. Eine offensichtlich materiell unschlüssige Betriebskostenabrechnung gibt es nicht. Die Rechtsprechung fordert eine detaillierter Darlegung der aus Sicht des Mieters bestehenden inhaltlichen Mängel. Erst danach muss die Abrechnung korrigiert werden. Dieser Punkt ist entscheidend. Es gibt Mieter, die vorsätzlich einseitig die Vorauszahlungen kürzen, um  ihren vermeintlichen Nachteil zu kompensieren. Wir beraten Hausverwaltungen, Einzelvermieter und Vermietungsgesellschaften und setzen Ihre Ansprüche durch.

Auf die richtige Abmahnung kommt es an - Vermieter aufgepasst!

05.11.2017
 
Verhält sich ein Mieter grob pflichtwidrig, dürfen Vermieter den Mieter für sein Verhalten abmahnen. Eine Abmahnung kann auch mit der Fristsetzung zur Einstellung des pflichtwidrigen Verhaltens verbunden werden. Des Weiteren kann ein Vermieter nach der Vorschrift des § 541 BGB die Unterlassung fordern. Klassische Fälle der Abmahnung sind das Ausbleiben von pünktlichen Mietzahlungen, die vertragswidrige Nutzung der Mietwohnung, das Widersetzen einer Begehnungsanordnung durch den Vermieter und die unerlaubte Untervermietung. Es kommt entscheidend auf den Einzelfall an. Handelt es sich um eine schwere Pflichtverletzung, ist der Vermieter berechtigt, einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung der außergerichtlichen Interessen zu beauftragen, um seine Ansprüche und das vertragsgerechte Verhalten durchzusetzen. Abmahnungen müssen nachweislich zugestellt werden. Muss ein Mieter mehrfach abgemahnt werden, berechtigt dies einen Vermieter - je nach Einzelfalls - zu einer fristgerechten Kündigung des Mietvertrages. Dies gilt auch im Verhältnis von Untermieter zum Untervermieter. Wir beraten Sie gerne bei der Durchsetzung der außergerichtlichen Ansprüche.

Neues zur fristlosen Kündigung wegen Zahlungsverzuges - Wirkung der fristgerechten Kündigung oder Heilung?

05.11.2017
 
Auf kündigungsrelevante Mietrückstände lässt sich nicht gleichzeitig eine fristgerechte Kündigung begründen, wenn die Mietrückstände innerhalb der Schonfrist vollständig ausgeglichen werden. Das Landgericht Berlin hat mit Urteil vom 13.10.2017, Aktenzeichen 66 S 90/17, entschieden, dass ein Ausgleich aller Rückstände binnen der Schonfrist des § 569 Abs.3 BGB dazu führt, dass die fristlose Kündigung unbegründet wird. Soweit der Vermieter in diesem Fall den Mietvertrag auch fristgerecht gekündigt hat, konnte diese keinen Bestand haben. Die Kammer hat die Rechtsfolgen der fristgerechten Kündigung nicht uneingeschränkt zur Anwendung gebracht. Vor dem Hintergrund, dass die Kammer klargestellt hat, dass mit Ausspruch der fristlosen Kündigung bzw. deren Heilung nicht zugleich eine fristgerechte Kündigung Bestand haben kann. Die 66. Zivilkammer hat die Revision zugelassen. Vor diesem Hintergrund ist Vermietern beim Ausspruch der fristlosen Kündigung zu raten, sorgfältig den Einzelfall abzuwägen und die Rechtslage anwaltlich prüfen zu lassen. 
 

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