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Kanzlei: Rechtsanwaltskanzlei im Berliner Bötzowkiez

Mietrecht | Vertragsrecht - Rechtsanwalt in Berlin Prenzlauer Berg 10407 und 13088 10405 10409

Rechtsanwalt Kai-Uwe Agatsy
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Kanzlei: Anwalt u.a. für Mietrecht und Vertragsrecht

Mietrecht,  Vertragsrecht,  Gewerberecht oder Forderungseinzug, Ihr Rechtsanwalt im Prenzlauer Berg bietet für Privatpersonen sowie kleine und mittelständische Unternehmen eine umfassende Beratung zu allen Fragen an.

Bei der Mandatsbearbeitung stehen die wirtschaftlichen Interessen des Kunden im Mittelpunkt. Die Kanzlei zeichnet sich durch die umfassende und qualitativ hochwertige Mandatsbearbeitung aus. Wir verstehen uns als modernes Dienstleistungsunternehmen und bauen auf die vertrauensvolle langfristige Zusammenarbeit mit den Mandanten. Wir vertreten Sie außergerichtlich und gerichtlich und setzen Ihre Rechtsansprüche effektiv, interessengerecht und zeitnah durch. Dazu gehört die sorgfältige Prüfung und Vorbereitung gerichtlicher Schritte.

Durch die zentrale verkehrsgünstige Lage im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg sind wir einen idealer Anlaufpunkt für umfassende, individuelle Beratungskonzepte zu allen Rechtsfragen.
Ständige Fortbildungen in den bearbeiteten Fachgebieten gehören zum Standard der Kanzlei.


Wir bieten Beratungsqualität auf hohem Niveau in einem besonderen Ambiente.
 

Vermieteransprüche nach Mietvertragsende - Schönheitsreparaturen und Rückbau geschuldet?

08.05.2018
 
Nach dem Mietvertragsende stehen einem Vermieter je nach Einzelfall Ansprüche auf Schadensersatz, Rückbau von Einbauten, Beseitigung von Substanzschäden und die Durchführung von Schönheitsreparaturen durch. Der Anspruch auf die Durchführung der Letzteren kann jedoch nicht pauschal bejaht werden. In zahlreichen Entscheidungen hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass die Schönheitsreparaturen - je nach Einzelfall und Klausel - nicht geschuldet sind. Dies gilt insbesondere bei starren Fristen und starren Quotenabgeltungsklauseln. Solche liegen dann vor, wenn nach einer gewissen Mietdauer der Mieter ohne "wenn und aber" verpflichtet ist, Da viele Mieter Standard-Formularmietverträge unterzeichnet haben, bedarf es einer sorgfältigen Prüfung, ob dem Vermieter überhaupt ein Anspruch zusteht. Etwas eindeutiger ist die Rechtslage, wenn es sich um einen Muster-Formularvertrag handelt, der mit dem Mieter vor dem Jahr 2007 unterzeichnet wurde. Darüber hinaus ist in casu nicht jede Klausel als unwirksam zu betrachten. Die Voraussetzungen eines wirksamen Renovierungsanspruchs muss der Vermieter im Einzelfall juristisch überprüfen. Ist die Klausel wirksam und der Mieter kommt seiner Renovierungspflicht nicht nach, dann kann der Vermieter uU. die Schönheitsreparaturen auf Kosten des Mieters ausführen lassen. Handelt es sich hingegen um Substanzschäden zB um beschädigte Türen, Fensterrahmen, Stockflecke, abgestoßene Randleisten oder Abplatzungen im Lack der Türen, sind dies Substanzschäden. Für diese hat der Mieter einzustehen. Der Mieter schuldet den Rückbau von Einbauten nach Beendigung des Mietvertrages. Kommt er seiner Pflicht zum Rückbau nicht nach, schuldet er die Übernahme der Kosten. Wir beraten Vermieter bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche und setzen die Schadensersatzansprüche bundesweit für Sie durch.

Muss ein Vermieter die unerlaubte Untervermietung dulden?

08.05.2018
 
Müssen Vermieter die uneingeschränkte Untervermietung durch den Mieter in jeder Situation genehmigen? Für Vermieter stellt sich regelmäßig die Frage, ob ein Mieter grundsätzlich einen Anspruch auf die Genehmigung der Untervermietung zu erteilen ist und ob jegliches vorgetragene Interesse auch als berechtigtes Interesse im Sinne des § 553 Abs.1 S.2 BGB zu bewerten ist. Die Vorschrift gilt für den Wohnraummietvertrag und betrifft nur einen Teil der Wohnung. Das Verständnis von "Untervermietung" verstehen viele Mieter falsch und überlassen die gesamte Wohnung ohne Einschränkung an den Untermieter. Dieses Verständnis von einer Untervermietung ist falsch. Zum einen muss das berechtigte Interesse gegeben sein. Zum anderen besteht ein Anspruch des Vermieters, die berechtigten Interessen zunächst zu prüfen. Vor dem Hintergrund aktueller Gerichtsurteile ist Vermietern jedoch zu empfehlen, die Genehmigung für die Überlassung eines Teils der Wohnung zur Untervermietung zu prüfen. Ein Vermieter ist nicht rechtslos gestellt. Bei entsprechenden gegenstehenden Interessen kann dem Mieter der Anspruch auf die Duldung und Genehmigung der Untervermietung empfohlen werden. Wir beraten Vermieter und Hausverwaltungen bundesweit.

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